Die 10 Gebote der Judoka

Wie im richtigen Leben, so richtet sich auch das Treiben auf der und um die Judomatte nach bestimmten Verhaltensregeln. Bereits mit Beginn der ersten Judostunde wird jeder Judoka erfahren, dass ein Training nur unter Beachtung bestimmter Verhaltensmuster durchführbar ist. Nur diejenigen Judoka, die sich nach diesen Regeln orientieren, haben auch die Chance, den schwierigen Weg der Judo-Karriereleiter zu erklimmen. Dazu haben wir in Anlehnung des DJB die Judowerte zusammengetragen die du als guter Judoka immer beachten solltest.
Nachfolgend sind zehn goldene Regeln, die in Zusammenarbeit von Judolehrern, Trainern und Judoschülern erarbeitet wurden, aufgeführt:

  1. Judoka sind höflich und hilfsbereit zueinander.

  2. Jeder Judoka muss mit jedem Judoka üben. Große mit Kleinen und Mädchen mit Jungen.

  3. Alle müssen sich beim Üben so verhalten, dass beide Partner etwas lernen. Deswegen helfen sich Judoka gegenseitig.

  4. Judoka üben immer abwechselnd, das heißt zunächst der eine die ganze Technik, dann der andere – so lange bis der Trainer etwas anderes vorgibt.

  5. Alle Judotechniken werden von Anfang an sowohl zur rechten als auch zur linken Seite geübt.

  6. Auf der Matte kann beim Üben gesprochen werden und man kann Spaß und Freude haben. Doch wenn vom Trainer etwas erklärt oder angesagt wird, muss man das Reden sofort unterbrechen und zuhören.

  7. Wenn der Trainer etwas vormacht, schauen alle Judoka erst aufmerksam zu, damit sie die Judotechniken verstehen lernen, dann können sie die Techniken üben.

  8. Judoka müssen wissen, dass Judotechniken auch gefährlich sein können, wenn man sie grob und unaufmerksam anwendet. Daher müssen alle Judoka sich für das Wohl ihres Partners verantwortlich fühlen und überlegt handeln.

  9. Judoka erscheinen pünktlich mit sauberer Kleidung und gepflegten Händen und Füßen auf der Matte und verlassen das Training nur am Ende der Stunde, oder wenn sie sich beim Trainer vorher abgemeldet haben. Die Matte darf nur barfuß betreten werden. Es dürfen keine metallischen und harte Teile am Körper getragen werden, so dass man sich nicht selbst und andere damit verletzt.

  10. Die regelmäßige Teilnahme am Training ist nicht nur Voraussetzung zur Teilnahme an späteren Prüfungen. Falls Du einmal nicht zum Training kommen kannst, solltest Du dich entschuldigen. Die einzelnen Stunden bauen aufeinander auf und sind ein wichtiger Teil der gesamten Ausbildung, die auch zur Teilnahme an Wettkämpfen erforderlich ist.


  11. Ernsthaftigkeit:
    Sei immer konzentriert bei der Sache. Entwickle eine positive Trainingseinstellung und übe fleißig.

     

     

     

     

     

    Ehrlichkeit:
    Sei immer ehrlich und kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen und ohne Hintergedanken.

    Hilfsbereitschaft
    Sei anderen gegenüber stets hilfsbereit: Unterstütze als Trainings- Älterer die Jüngeren. Hilf Deinem Partner, die Techniken korrekt zu erlernen und Neuen, sich in der Gruppe zurechtzufinden.

     

     


    Wertschätzung:
    Erkenne die Leistung jedes Anderen an, wenn dieser sich nach seinen Möglichkeiten ernsthaft anstrengt.


    Bescheidenheit:
    Spiele Dich selbst nicht in den Vordergrund. Sprich über Deinen Erfolg nicht mit Übertreibung. Orientiere Dich an den Besseren und nicht an denen, deren Leistungsstand du bereits erreicht hast.
    Mut:
    Nimm Dein Herz in die Hand im Randori, im Wettkampf und im Leben selbst. Gib Dich niemals auf, auch nicht bei einer drohenden Niederlage oder bei einem scheinbar übermächtigen Gegner.

     

    Selbstbeherrschung:
    Achte stets auf Pünktlichkeit und Disziplin beim Training, Wettkampf und im Leben. Verliere auf der Matte nie die Beherrschung, auch nicht in Situationen, die Dir unfair erscheinen.

     

     

    Höflichkeit:
    Behandle Deine Trainingspartner, Wettkampfgegner und Mitmenschen wie Freunde. Zeige Deinen Respekt gegenüber jedem Judoübenden durch eine ordentliche Verneigung.
    Respekt:
    Begegne jedem mit Respekt. Behandle Deine Lehrer und Judofreunde immer zuvorkommend und erkenne die Leistungen anderer an.